Drei Prinzipien, die alles tragen
Bevor du den Prozess lernst, verinnerliche diese drei Regeln. Sie sind der Unterschied zwischen einem CV-Versender und einem Berater, den Firmen anrufen.
Der Prozess: Firma zuerst, dann Kandidat
Zehn Schritte von der Stelle bis zum Placement. Fahre mit der Maus über einen Schritt (oder tippe darauf) — unten siehst du genau, was zu tun ist und welchen Status du in Bullhorn setzt.
Der Vorab-Call: dein wichtigstes Werkzeug
Ziel jedes Calls: ein qualifiziertes JA («zeigen Sie mir das») oder ein qualifiziertes NEIN mit Information fürs CRM. Beides ist ein Gewinn — nur Schweigen ist eine Niederlage.
Einwandbehandlung: jede Antwort ist eine Tür
Einwände sind keine Abfuhr — sie sind der Moment, in dem das echte Gespräch beginnt. Wir arbeiten nach dem Prinzip der Verkaufskybernetik: nie dagegenreden. Erst bestätigen, dann mit einer Frage die Richtung drehen — der Kunde soll sich selbst überzeugen.
Timing & Messen: Disziplin schlägt Talent
Der Prozess funktioniert nur, wenn er gemessen wird. Drei Zahlen pro Woche — mehr braucht es nicht.
Calling-Blöcke: 2× täglich 45–60 Min. zu Inhaber-Zeiten — 7:45–8:30 (vor Mandatsterminen, Inhaber nimmt selbst ab) und 17:00–18:00.
Max. 2 Anrufversuche, dann kurze E-Mail direkt an die Person: «Zweimal versucht, Sie zu erreichen — es geht um Ihre Mandatsleiter-Vakanz. Kurzprofil anbei, ich rufe Donnerstag 8:00 nochmals an.»
041-Nummer anzeigen (Winet): lokale Vorwahl wird von Zentralschweizer KMU besser abgenommen als unterdrückte oder 044-Nummern.
Erwartung: weniger versendete Dossiers, aber deutlich höhere Trefferquote. 4 Wochen sauber messen — dann sprechen die Zahlen, nicht das Bauchgefühl.